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Support & häufige Fragen

Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Salaty – von Berechnungsmethoden über Mitteilungen bis zum Qibla-Kompass. Und wenn etwas offen bleibt, bist du nur eine E-Mail entfernt.

Häufige Fragen

Wie berechnet Salaty die Gebetszeiten?

Salaty berechnet die Gebetszeiten direkt auf deinem Gerät mit hochpräzisen astronomischen Algorithmen aus dem Sonnenstand an deinem Ort. Die Ergebnisse werden auf die Minute gerundet und sind in der Regel auf ein bis zwei Minuten genau. Eine Internetverbindung ist dafür nicht nötig.

Fajr und Isha hängen davon ab, wie tief die Sonne unter dem Horizont steht – und genau hier unterscheiden sich die Berechnungsmethoden: Jede Institution legt eigene Winkel oder Zeitabstände fest. Salaty wählt automatisch die in deinem Land übliche Methode.

Die Parameter aller Methoden findest du in der App unter Einstellungen → Info → Genauigkeit & Methoden.

Welche Berechnungsmethode und Asr-Berechnung soll ich wählen?

Am besten die Methode, die deine Moschee oder die islamische Gemeinschaft in deinem Land verwendet. Bist du unsicher, lass die automatische Auswahl eingeschaltet.

  1. Öffne in Salaty Einstellungen → Berechnung.
  2. Tippe auf Methode und wähle eine der 15 Methoden. Wenn du Methode, Asr-Berechnung oder Hohe Breitengrade änderst, wird die automatische Auswahl ausgeschaltet. Über Automatisch kannst du sie jederzeit wieder aktivieren – dabei werden alle drei auf die für deinen Ort üblichen Werte zurückgesetzt.
  3. Wähle unter Asr-Berechnung entweder Standard – schafiitisch, malikitisch und hanbalitisch: Asr beginnt, wenn der Schatten so lang ist wie der Gegenstand – oder Hanafitisch: Asr beginnt, wenn der Schatten doppelt so lang ist, also später.

Oberhalb von etwa 48° Breite – zum Beispiel in Deutschland, Großbritannien oder Skandinavien – kann die Dämmerung im Sommer die ganze Nacht andauern. Die Einstellung Hohe Breitengrade hält Fajr und Isha dann bei praktikablen Zeiten.

Die Zeiten weichen von meiner Moschee ab. Was kann ich tun?

Kleine Unterschiede sind normal: Viele Moscheen veröffentlichen eigene Zeitpläne, runden Zeiten oder planen bewusst einige Minuten Sicherheit ein. Auch Höhenlage und Lichtbrechung können die Zeiten leicht verschieben.

  1. Prüfe, ob der richtige Ort ausgewählt ist und ob Methode und Asr-Berechnung zu deiner Moschee passen.
  2. Öffne Einstellungen → Berechnung → Anpassungen.
  3. Verschiebe einzelne Gebete um bis zu 30 Minuten nach vorne oder hinten. Die Anpassungen gelten zusätzlich zur Berechnungsmethode – auch für Mitteilungen, Widgets und den Monatskalender.

Weicht das Hidschri-Datum von der Mondsichtung vor Ort ab, kannst du es unter Einstellungen → Anzeige → Hidschri-Datum um bis zu zwei Tage anpassen.

Der Ort wechselt nicht automatisch.

Salaty kennt zwei Arten, den Ort zu bestimmen: Automatisch folgt deinem Standort – Stadt, Zeitzone und Gebetszeiten wechseln mit, sobald du die App öffnest – oder eine feste Stadt, die bleibt, bis du sie änderst.

  1. Öffne Einstellungen → Standort und prüfe, ob Automatisch gewählt ist. Mit einer festen Stadt ändert sich der Ort nicht von selbst.
  2. Erlaube Salaty den Standortzugriff unter Einstellungen → Apps → Salaty → Standort („Beim Verwenden der App“ genügt).
  3. iOS lässt Salaty den Standort nur prüfen, während die App geöffnet ist. Nach einer Reise genügt es, Salaty einmal zu öffnen – Mitteilungen und Widgets übernehmen den neuen Ort dann sofort. Kleine Bewegungen innerhalb einer Stadt ändern nichts.
Warum kommen meine Gebets-Mitteilungen nicht an?

Salaty plant alle Hinweise lokal auf deinem Gerät. Bleiben sie aus, liegt es meist an einer Einstellung in iOS. Geh diese Punkte der Reihe nach durch:

  1. Mitteilungen erlauben: Unter Einstellungen → Adhan & Mitteilungen zeigt Salaty, ob Mitteilungen aktiviert sind und ob etwas geprüft werden muss. In iOS findest du die Optionen unter Einstellungen → Apps → Salaty → Mitteilungen. Aktiviere dort „Mitteilungen erlauben“ und „Töne“.
  2. Hinweis für jedes Gebet: Prüfe, ob für das Gebet Adhan, Mitteilung oder Lautlos gewählt ist (für Sonnenaufgang gibt es Mitteilung oder Lautlos). Bei „Aus“ gibt es zur Gebetszeit keinen Hinweis; eine eingestellte Erinnerung kommt trotzdem.
  3. Fokus: Ein aktiver Fokus (z. B. „Nicht stören“ oder „Schlafen“) kann Mitteilungen zurückhalten. Erlaube Salaty in den Einstellungen des jeweiligen Fokus oder lass dort dringliche Mitteilungen zu. Adhan-Hinweise werden als dringliche Mitteilungen gesendet – lass dafür unter Einstellungen → Apps → Salaty → Mitteilungen „Dringliche Mitteilungen“ eingeschaltet.
  4. Stummmodus: Ist dein Gerät stummgeschaltet, kommen Hinweise ohne Ton an.
  5. Salaty ab und zu öffnen: iOS erlaubt nur eine begrenzte Anzahl geplanter Mitteilungen. Salaty plant deshalb die jeweils nächsten Hinweise und füllt den Plan über die Hintergrundaktualisierung und bei jedem Öffnen der App wieder auf. Ist die Hintergrundaktualisierung ausgeschaltet oder wurde die App im App-Umschalter beendet, öffne Salaty alle paar Tage. Erscheint der Hinweis „Gebetshinweise pausiert“, genügt es, die App einmal zu öffnen.
Wie schneide ich meinen eigenen Adhan zu?

Unter Einstellungen → Adhan & Mitteilungen → Mein Adhan nimmst du einen Adhan auf oder importierst eine Audiodatei. Der Editor zeigt eine Wellenform mit zwei Griffen: Ziehe sie, um Anfang und Ende festzulegen. Das verschiebbare Fenster markiert den Ausschnitt für die Mitteilung – wähle ihn selbst oder nimm „Erste 30 s“, „Lauteste 30 s“ oder „Ganze Aufnahme“.

Ehrlich gesagt: Im Hintergrund erlaubt iOS einer Mitteilung höchstens 30 Sekunden Ton. Ist Salaty geöffnet, spielt der Adhan vollständig, so wie du ihn geschnitten hast; tippst du auf die Mitteilung, läuft er dort weiter, wo der Ausschnitt aufgehört hat. Aufnahmen bleiben auf deinem Gerät und werden nirgendwohin übertragen.

Der Qibla-Kompass scheint ungenau zu sein.

Der Kompass nutzt den Magnetfeldsensor deines Geräts, und der lässt sich leicht stören. So erreichst du die beste Genauigkeit:

  • Kalibrieren: Bewege dein Gerät einige Male in Form einer 8 durch die Luft. Salaty zeigt einen Hinweis an, wenn eine Kalibrierung nötig ist.
  • Störquellen meiden: Halte Abstand zu Magneten und Metall – etwa zu magnetischen Hüllen oder Halterungen, Lautsprechern und Metallgegenständen.
  • Flach halten: Halte das Gerät möglichst waagerecht vor dir.
  • Standortzugriff erlauben: Mit Standortfreigabe richtet sich der Kompass am geografischen Norden aus. Ohne sie nutzt er den magnetischen Norden, der je nach Region deutlich abweichen kann – die Ausrichtung zur Qibla wird dann nicht bestätigt. Die Freigabe findest du unter Einstellungen → Apps → Salaty → Standort.

Salaty zeigt die aktuelle Genauigkeit des Kompasses in Grad an. Die Qibla-Richtung ist die Anfangsrichtung des kürzesten Wegs (Großkreis) zur Kaaba.

Wie finde ich Moscheen in der Nähe?

Im Qibla-Tab zeigt eine Karte die nächste Moschee rund um deinen Ort. Tippen öffnet die Liste der nächsten Moscheen, nach Entfernung sortiert, mit Karte und Adresse; „Route“ führt direkt in Apple Karten. Zu jeder Moschee siehst du außerdem den nächsten öffentlichen Parkplatz im Umkreis von 300 m – das ist der nächste von Apple Karten gelistete Parkplatz, nicht unbedingt der eigene der Moschee.

Die Suche beginnt im Umkreis von 10 km und weitet sich bei Bedarf schrittweise bis auf 150 km aus, bis sie eine Moschee findet. Sie läuft über Apple Karten und braucht deshalb eine Internetverbindung; ohne Verbindung bleibt die Karte leer. Welche Moscheen erscheinen, hängt von den Einträgen in Apple Karten ab. Unter Android stammen Moscheen und Parkplätze aus OpenStreetMap, und „Route“ öffnet die Karten-App deines Handys.

Meine Widgets werden nicht aktualisiert.

Widgets zeigen den Ort und die Einstellungen, die du in der App gewählt hast. Der Countdown läuft von selbst; wann ein Widget neu geladen wird, entscheidet iOS.

  1. Prüfe in Salaty, ob der richtige Ort ausgewählt ist. Sobald du den Ort oder eine Einstellung änderst, lädt Salaty alle Widgets sofort neu. Nutzt du deinen aktuellen Standort, wird er beim Öffnen der App aktualisiert, wenn du dich deutlich bewegt hast.
  2. Zeigt ein Widget „Öffne Salaty, um deinen Standort festzulegen“, wähle in der App einen Ort.
  3. Hilft das nicht, entferne das Widget und füge es erneut hinzu.
  4. Lass die Hintergrundaktualisierung für Salaty eingeschaltet (Einstellungen → Apps → Salaty). Im Stromsparmodus kann iOS Aktualisierungen verzögern.
Wie ändere ich die Sprache der App?

Salaty verwendet standardmäßig die Sprache deines Geräts und ist auf Deutsch, Englisch und Arabisch verfügbar. So wählst du nur für Salaty eine andere Sprache:

  1. Öffne in Salaty Einstellungen → Anzeige → Sprache.
  2. Wähle Deutsch, English oder العربية – die Änderung gilt sofort. Mit System folgt Salaty wieder der Gerätesprache.

Alternativ geht das in iOS unter Einstellungen → Apps → Salaty → Sprache.

Funktioniert Salaty ohne Internetverbindung?

Ja. Sobald ein Ort ausgewählt ist, funktionieren Gebetszeiten, Qibla-Kompass, Mitteilungen und Widgets auch offline. Eine Internetverbindung brauchst du nur für die Städtesuche und für Ortsnamen, unter iOS außerdem für die Karte auf dem Qibla-Bildschirm. Diese Funktionen stellt unter iOS Apple Karten bereit, unter Android der Geocoding-Dienst deines Geräts (meist von Google); ohne Verbindung findest du unter Android größere Städte über eine eingebaute Liste.

Wie zeige ich die Gebetszeiten auf dem Fernseher der Moschee?

Dafür gibt es die Moschee-Anzeige: eine Tafel im Vollbild mit Uhr, Datum und Hidschri-Datum, den Adhan- und Iqama-Zeiten aller Gebete, dem Countdown bis zum nächsten Gebet, Jumuah am Freitag, Imsak und Iftar im Ramadan, den islamischen Anlässen und einer eigenen Ankündigungszeile. Sie läuft in jedem Browser, auch auf einem Smart-TV oder einem Mini-PC am Fernseher, und rechnet alles lokal – es werden keine Daten übertragen.

  1. Öffne die Moschee-Anzeige und tippe auf das Zahnrad (oder drücke S).
  2. Suche deine Stadt, prüfe Berechnungsmethode und Zeitzone und trage die Iqama-Zeiten ein – als Minuten nach dem Adhan (z. B. 20) oder als feste Uhrzeit (z. B. 06:00). Freitags ersetzt die Jumuah-Zeit die Dhuhr-Iqama.
  3. Gib den Namen der Moschee und bei Bedarf eine Ankündigung ein, wähle Sprache und Zeitformat und tippe auf Sichern.
  4. Kopiere den Link: Er enthält alle Einstellungen. Öffne ihn im Browser des Fernsehers und drücke F für Vollbild. Die Anzeige hält den Bildschirm wach, blendet den Mauszeiger aus und dunkelt sich zwischen Isha und Fajr ab.

Die Einstellungen bleiben nur in dem Browser, in dem du sie gesichert hast (Eintrag „salaty.mosque.v1“), und im Link selbst.

Welche Daten sammelt Salaty?

Salaty selbst sammelt keine Daten: Es gibt keine Accounts, keine Werbung, keine Analyse und kein Tracking, an den Entwickler wird nichts übermittelt, und deine Einstellungen, Orte, Lesezeichen und eigenen Aufnahmen bleiben auf deinem Gerät. Nur für Ortsnamen, die Städtesuche und die Karte sendet dein Gerät Anfragen (z. B. Koordinaten oder Suchtext) direkt an Apple Karten (iOS) bzw. an den Geocoding-Dienst deines Geräts, meist von Google (Android). Die Live-Demo auf dieser Website rechnet komplett in deinem Browser und überträgt nichts. Alle Details findest du in der Datenschutzerklärung.